ALLENDE EL MAR (Lost Horizons)
Ein Kino-Spielfilm von Wolfgang H Scholz
mit Peter Lohmeyer, Daniel Giménez Cacho, Ofelia Medina
One must have a goal,
his mother told him as a child.
One has to leave something behind,
which proves your life,
his father used to say.
Die verzweifelte Suche eines verlassenen deutschen Ehemannes (Robert) nach seiner mexikanischen Frau, die mit dem gemeinsamen 7-jährigen Sohn nach Mexiko getürmt ist. Mühsam kämpft er sich durch, bis er endlich ihren Aufenthaltsort ausfindig machen kann. Seit seinem Entschluss nach Mexiko zu fliegen, beginnen Comic-Sequenzen eines parallelen Robert und einer Geschichte, die seiner gleicht und doch immer ein wenig davor oder danach stattfindet. Die verzweifelte Suche entwickelt sich zu einer Geschichte über die Relation von Zeit und dem Sinn des Wartens. Doch vor allem ist es eine Geschichte über die Väter und die Schwierigkeiten in kulturell gemischten Beziehungen.
Ein Film über ein Paar, in dem Beide glauben, sich aufgrund der Nähe und Dauer ihrer Beziehung zu kennen. Tatsächlich wissen sie jedoch sehr wenig, fast nichts voneinander. In dieser Geschichte hat dieses Paar ein Kind, einen Sohn. Die Frau, seine Ehefrau hat ihn spurlos verlassen. Einer der beiden, genau der Vater, der seinen Sohn sucht, muss seine Existenz beweisen. Niemand glaubt ihm, dass er tatsächlich das Leben gelebt hat, das er ihnen erzählt um. Diese Grundidee hatte ich seit meinem letzten Spielfilm „Lost Wings“ („Verlorene Flügel“) 1999 im Kopf. Ein entscheidender Punkt ist meiner Meinung nach die Suche nach seinem Sohn. Sein Kind als Beweis für sein eigenes Leben.
Wolfgang H Scholz, 2008
Genre: Drama
Sprache: Spanisch
100 Min.
Produzent: Doña Films S.A. de C.V., Mexico
Co-Produzent: Sic! Film Productions GmbH, Deutschland
Producer: Erwin Neumaier de Hoyo
Verleih, weltweit: ATLAS INTERNATIONAL
Verleih, Mexiko: MACONDO CINE
Regie + Buch: Wolfgang H Scholz
The script-doctor for the screenplay was the bestseller-author Laura Esquivel („Like Water for Chocolate“ 1992, „The Law of Love” 1996, “Swift as Desire” 2001).
Kamera, DoP: Arturo de la Rosa
Schnitt: Sigfrido Barjau
Sound Design: Pablo Fernandez
Szenenbild: Guadalupe Sánchez
Die Finanzierung für diesen Film konnte nicht geschlossen werden.